Hier eine kurze Übung: Schließen Sie die Augen und denken Sie an ein Markenlogo

Fertig? Wir wetten, Sie haben an Logos von Marken wie Coca-Cola, Nike oder Apple gedacht.

Der Grund, warum Ihnen diese Logos so schnell in den Sinn kamen, ist, dass sie zeitlos sind. Sie wurden nicht entworfen, indem man aktuellen Trends folgte, sondern indem man die Kernidentität des Unternehmens verkörperte. Deshalb wirken diese Logos auch nach vielen Jahren noch frisch, modern und untrennbar mit ihrer Marke verbunden.

Möchten Sie ein Logo entwerfen, das genauso ikonisch und zeitlos ist? Wenn Sie Logo online erstellen möchten, ist es wichtig, diese zeitlosen Designprinzipien von Anfang an zu berücksichtigen. Im Folgenden stellen wir Ihnen fünf bewährte Designprinzipien vor, die ein Unternehmenslogo zeitlos machen. Lesen Sie weiter!

Prinzip Nr. 1: Einfachheit

Ist Ihnen aufgefallen, wie einfach Logos wie die von McDonald’s, Target oder Nike gestaltet sind?

Das liegt daran, dass das menschliche Gehirn einfache Formen besser erkennt als komplexe oder detailreiche Muster. Je einfacher Ihr Logo ist, desto leichter lässt es sich erkennen und merken.

Außerdem ist ein minimalistisches Design weniger anfällig dafür, aus der Mode zu kommen. Solche Logos basieren auf zeitlosen Elementen wie geometrischen Formen und klassischen Farben statt auf kurzlebigen Designtrends.

So erreichen Sie Einfachheit in Ihrem Logo:

  • Konzentrieren Sie sich auf eine zentrale Idee.

  • Vermeiden Sie zu viele Farben, stark verzierte Schriftarten oder übermäßige Details.

  • Halten Sie sich an grundlegende Designprinzipien, um ein ausgewogenes und klares Erscheinungsbild zu schaffen.

  • Wenn Sie kreativ sein möchten, arbeiten Sie mit vorhandenen Elementen statt neue hinzuzufügen. Experimentieren Sie zum Beispiel mit Negativraum, Perspektiven oder einer ungewöhnlichen Farbpalette.

Profi-Tipp: Haben Sie Schwierigkeiten, schlichte Logos zu entwerfen? Nutzen Sie die spezialisierten Logo-Vorlagen von Design.com, etwa minimalistische oder cleane Logos, um einfache Designs für verschiedene Branchen zu finden.

Kiefernwald von BrandCrowd

Goldener Kronleuchter von Design.com

Luxus-Immobilienturm von BrandCrowd

Minimalistisches Strand-Surfbrett von BrandCrowd

Minimalistische Blumenvase von Design.com

Orchideen-Blumenladen von BrandCrowd

Obelisk mit Denkmal in Washington, USA von Design.com

Tier-Mausrahmen von BrandCrowd

Prinzip Nr. 2: Vielseitigkeit

Ihr Logo wird nicht nur an einem Ort existieren.

Es wird überall zu sehen sein – als kleine App-Icon, als große Beschilderung im Büro, gedruckt auf einer Visitenkarte oder auf ein T-Shirt gestickt.

(Quelle: Netflix)

Auch die Farben werden nicht immer gleich bleiben. Für saisonales Branding müssen sie eventuell angepasst oder auf Rechnungen und Dokumenten in Schwarz-Weiß dargestellt werden.

Deshalb sollte Ihr Logo von Anfang an vielseitig und anpassungsfähig gestaltet sein. Ein zeitloses Logo funktioniert in verschiedenen Formaten, Farben, Größen und Kontexten.

Checkliste für ein vielseitiges Logo:

  • Funktioniert es auf hellen und dunklen Hintergründen?

  • Bleibt es auch in kleiner Größe klar erkennbar?

  • Ist der Text bei kleiner Darstellung gut lesbar?

  • Sieht es auch mit zusätzlichen Elementen gut aus, z. B. bei saisonalen Anpassungen?

Profi-Tipp: Mit dem Logo-Maker von BrandCrowd können Sie Ihr Logo auf verschiedenen Mockups und Plattformen testen, bevor Sie es finalisieren.

Prinzip Nr. 3: Relevanz

Ein gutes Logo spiegelt die Persönlichkeit Ihrer Marke, Ihre Branche und Ihre Zielgruppe wider. Es sollte zum Ton, zur Stimmung und zur Botschaft passen, die Sie vermitteln möchten.

Ein gutes Beispiel ist das Logo von Chanel. Es besteht aus einer minimalistischen Wortmarke und zwei ineinander verschlungenen „C“, die als Emblem dienen. Elegant und hochwertig – perfekt für eine Luxusmarke.

Im Gegensatz dazu ist das Logo von Toys “R” Us verspielt, bunt und fantasievoll. Dieses Design passt besser zu einer Marke, die sich vor allem an Kinder richtet.

Fragen, die Sie sich vor dem Design stellen sollten:

  • Passt das Logo zu Ihren Markenwerten?

  • Ist es für Ihre Branche geeignet?

  • Was gefällt Ihrer Zielgruppe? Alter, Geschlecht und Standort beeinflussen ästhetische Vorlieben.

Profi-Tipp: Sehen Sie sich branchenspezifische Logos an, etwa aus den Bereichen Technologie, Lebensmittel oder Wellness, um wiederkehrende Stile zu erkennen.

Snack Food Corndog von Design.com

Food-Truck-Lieferung durch BrandCrowd

Entwickler-Tech-Pyramide von Design.com

Pattern Business Tech von BrandCrowd

Prinzip Nr. 4: Einprägsamkeit

Ihr Logo sollte auch nach einem kurzen Blick im Gedächtnis bleiben.

Das bedeutet nicht, dass es grell oder überladen sein muss. Entscheidend ist ein einzigartiges Detail, das Sie von anderen unterscheidet.

Ein Beispiel ist Apple. Der Markenname wird direkt im Logo visualisiert. Einfach, aber wirkungsvoll – und deutlich anders als die meisten Tech-Logos.

Ein weiteres Beispiel ist Starbucks. Während viele Kaffeemarken Tassen oder Bohnen verwenden, entschied sich Starbucks für die ikonische grüne Sirene, die auf die maritimen Wurzeln des Kaffeehandels verweist. Bedeutungsstark und einprägsam.

Tipps für ein einprägsames Logo:

  • Wählen Sie eine markante Form, Farbe oder Typografie.

  • Integrieren Sie ein subtiles, einzigartiges Detail.

  • Vermeiden Sie generische Cliparts.

  • Beschränken Sie sich auf 2–3 harmonische Farben.

Profi-Tipp: Testen Sie Ihr Logo, indem Sie es jemandem fünf Sekunden lang zeigen. Kann die Person es danach beschreiben oder zeichnen, ist es einprägsam genug.

Prinzip Nr. 5: Langlebigkeit

Ein Logo sollte viele Jahre überdauern.

Schauen Sie sich Coca-Cola oder IBM an. Ihre Logos haben sich nur minimal verändert – und sind deshalb so zeitlos.

Nutzen Sie klassische Designelemente wie Serifenschriften, geometrische Formen oder einfache Farbpaletten statt kurzlebiger Trends wie extremen Farbverläufen, Glassmorphism oder Y2K-Schriften.

Trends können eingesetzt werden, aber gezielt und nur, wenn sie zur Marke passen.

Beispielsweise kann die Farbe Mocha Mousse Wärme vermitteln oder ein handgezeichnetes Logo Nähe und Freundlichkeit ausstrahlen. Wichtig ist, dass die Markenidentität im Mittelpunkt steht.

Weitere Tipps:

  • Funktion vor Effekt.

  • Denken Sie an die Wirkung in 10, 20 oder 30 Jahren.

  • Testen Sie das Logo in verschiedenen Größen und Kontexten.

  • Setzen Sie auf klassische Schriftarten.

Profi-Tipp: Suchen Sie nach Logo-Vorlagen mit der Kennzeichnung „klassisch“ oder „traditionell“ für eine langfristige Wirkung.

Fazit

Egal, ob Sie ein Unternehmen gründen oder ein Rebranding planen – Ihr Logo ist entscheidend. Es ist das Gesicht Ihrer Marke und wird Sie über Jahre hinweg repräsentieren.

Indem Sie sich auf diese fünf Prinzipien konzentrieren, schaffen Sie ein Logo, das nicht nur heute gut aussieht, sondern auch in Zukunft Bestand hat.

Häufige Fragen zu Logo-Design-Prinzipien

Was sind die fünf wichtigsten Prinzipien für ein gutes Logo?
Einfachheit, Vielseitigkeit, Relevanz, Einprägsamkeit und Langlebigkeit.

Welches Prinzip ist am wichtigsten?
Die Einfachheit, da sie Anpassungsfähigkeit, Wiedererkennbarkeit und Zeitlosigkeit fördert.

Wie viele Farben sollte ein zeitloses Logo haben?
Am besten zwei bis drei Farben.

Brauche ich einen professionellen Designer?
Nicht unbedingt. Mit Tools wie dem Logo-Maker von Design.com und den richtigen Prinzipien können Sie selbst ein starkes Logo erstellen.

Kann KI ein zeitloses Logo erstellen?
Ja, KI-Logo-Generatoren können hochwertige Designs liefern, sollten aber individuell angepasst werden.

Written by DesignCrowd on Thursday, February 19, 2026

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